Brasiliengruppe Klagenfurt-Maria Saal Profilseite

Daten

Initiative
Brasiliengruppe Klagenfurt-Maria Saal
Brasilien
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Bild
Am Sonnenhang 19
9063
Maria Saal
Wasser, Bildung, Kinder, Frauenförderung, nachhaltige Landwirtschaft
Die Solidaritätsgruppe unterstützt diverse Projekte in Brasilien

Martin Mayr in Barreiras/Bahia
Er ist ehemaliger Entwicklungshelfer und ist jetzt u.a. auch der Koordinator der „10 Desenvolvimento/Entwicklungen“ in der Diözese Barreiras, Verein zur Förderung einer solidarischen und nachhaltigen Entwicklung.
Das derzeitige Projekt: Unser Land, unser Fluss, unser Leben.
Mit diesem Projekt wollen sie zu einer ausgewogenen und ökologisch vernünftigen Entwicklung im Einzugsgebiet des Rio Grande – es betrifft an die 150 Bauernfamilien – beitragen. Ebenso soll das politische Selbstbewusstsein gestärkt und die soziale Gerechtigkeit gefördert werden, um für ein umweltbewusstes leben in dieser Region zu sorgen.
Die genannten Kleinbauern-Gemeinschaften stehen unter dem Druck einerseits der sich ausbreitenden Intensiv-Landwirtschaft, andererseits der geplanten Staukraftwerke an den Flüssen, entlang derer die Bauern leben. Die Bauern bedürfen einer besseren Infrastruktur, einer Gemein(de)schaftsorientierten Bewusstsein, und gerade jetzt eine rechtliche Begleitung, da sie von der Vertreibung durch die Latifundienbesitzer bedroht sind…

P. Josef Hehenberger – Jacobina/Bahia
Pe. Jose, seit einigen Jahren Abt seines Klosters, hat in den letzten drei Jahrzehnten in Jacobina gewirkt und wirklich viele gute Projekte aufgestellt…Nicht zu vergessen die vielen Konflikte mit den „Mächtigen“, die Morddrohungen an ihm, die Ermordung von Kleinbauern und Gewerkschaftern…Aber das schöne sind die vielen angesiedelten Kleinbauern, die nun in Würde mit ihrer Familie leben können und Gemüse, Obst für die Stadt produzieren.
Derzeitiger Schwerpunkt ist der Aufbau einer Landwirtschaftlichen Fachschule in Jequitiba.

Ipeterras – Institut für Permakultur/Irece/Bahia
Die Mitarbeiter/innen von Ipeterras haben sich zur Aufgabe gemacht, in der so genannten „Caatinga“ den Menschen (vor allem den Jungen) eine Alternative zur Migration in die Stadt, anzubieten, in dem sie mit biologischer Landwirtschaft punkten und diese den Menschen propagieren, mit Seminaren, in Kursen, Besuchen bei den Kleinbauern etc. Außerhalb der Stadt von Irece betreiben sie eine kleine Model – Landwirtschaft, wo immer wieder Schulungen, Führungen von Schulen und kulturelle Ereignisse stattfinden.
Ein dringendes Anliegen ist derzeit die Renovierung einer großen Zisterne, damit für die Kurs-Besucher als auch für die Bewässerung wieder Wasser für die Trockenperiode vorhanden ist.

Cedefes – Belo Horizonte/Minas Gerais
Ist eine NGO zur Verteidigung der Menschen – Rechte
Sie setzen sich im besonderen für die Kleinbauern und ihrer Landproblematik ein, wenn sie Konflikte haben, bedroht bzw. vertrieben werden.
Sie verteidigen die Indigene Bevölkerung in ihren Belangen.
Vor allem sind sie ein Sprachrohr für die Quilombolas – Fliehdorf-Gemeinden (als Sklaven von den Latifundien geflohen…), die ständig von Grundspekulanten, kapitalistischen Interessen, bedrängt werden.
Ebenso geben sie Hilfestellungen in Wohn/Miet – und Arbeitsrechtlichen Angelegenheiten.

Weitere Projekte sowie Auskünfte bei Barbara und Hans Jordan 04223/2765

Posojilnica Bank
Kto 33.098.195
BLZ 39102-9
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Jordan Barbara
0676/87722622
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Barbara Huterer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
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